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Giovanni Romanini wurde am 27. Dezember 1945 in Bologna, Italien geboren. Erste Sporen verdiente sich Romanini als Animator bei der Fernseh-Serie "Carosello". Erste Comicarbeiten entstanden in den späten 60er Jahren, nachdem er Italiens Fumetti Legende Roberto Raviola aka "Magnus" kennenlernte. Da Romaninis Zeichenstil dem von Magnus sehr ähnelte, wurde er recht bald Mitarbeiter von so bekannten italienischen Fumetti-Serien wie "Kriminal" und "Satanik". Am Höhepunkt der überaus erfolgreichen Serie "Alan Ford" konnte nur Romanini einen vergleichbaren Tuschestrich für die Serie - die mittlerweile Paul Chiarini und später Paul Piffererio zeichnete - liefern, die dem Original von Magnus am nächsten kam. So tusche Romanini fast vier Jahre lang für die bekannte Serie. Am Ende seiner Zusammenarbeit mit Paul Piffarerio und Max Bunker durfte Romanini drei "Alan Ford" Geschichten allein gestalten. Mit Magnus zusammen war Romanini bei etlichen (teils auch erotischen) Monatsserien beschäftigt. Unter anderem "Satires", "Secrets de Femmes", "Série Blanche", "Série Orange", "Série Rose", "Série Violette", "Wallestein", "Ulula", "Pornostar", "Lady Domina", "Manomorta". Für ein paar Jahre (1992 bis 1995) zeichnete Romanini "Mickey Maus"- und "Donald Duck"-Abenteuer für die italienische Zweigstelle von Disney "Topolino". In einigen deutschen Ausgaben "Lustige Taschenbücher" sind Arbeiten von Romanini zu finden. Zum Beispiel: Nummer 196, 210 und 226; sowie Taschenbuchausgabe "Donald Duck" Nummer 466 und 474. Seit 2000 arbeitet Romanini für die Serie "Martin Mystère". 2007 gab er zwei Interviews für Dokumentationen über "seinen Mentor" Magnus. Romanini ist nie aus den "Schatten" der Fumetti herausgetreten und hat einen eigenen unverwechselbaren Zeichenstil präsentiert. In diesem "Dilemma" befinden sind auch seine erotischen Arbeiten. In ihrer Ausführung zwar ohne Tadel mangelt es den Zeichnungen an stilistischer Identität. Selbst bei eigenständigen Comicarbeiten für keine "Fumetti"-Serie. Hervorzuheben sind trotzdem das Album "Coco 2", das Romanini zusammen mit Autor Francis Leroi kreierte und eine Fortsetzung des hervorragenden ersten Bandes von "George Levis" (Autor auch hier Leroi) bildet. Romanini versucht darin sogar den Stil Levis ein wenig einzufange, ohne an dessen Genialität heranzureichen. Desweiteren weiß das Album "Cicciolina" zu gefallen, das Romanini zusammen mit Kollege Filippucci und Ubaldi gestaltete und recht unterhaltsam wie frei(zügig) einige Lebensabschnitte und politische Aussagen des italienischen "Schnuckelchen" Ilona Staller portraitiert. Seine erotischen Arbeiten rund um die Abenteurerin "Bionika" (entstanden zwischen 1984/1985) sind inhaltlich eher belanglose Fumetti-Kost und zeichnerisch ohne nennenswerte Finesse. Erotische Arbeiten (Auswahl): Deutschsprachige Ausgaben aus dem Jahr 1990 Ausgaben 1 bis 3 wurden 1992 indiziert. Inhaltlich erzählt diese Mini-Serie die Abenteuer von "Bionika" und ihrem Auto; eine Art "K.I.T.T." ("Knight Rider") seiner Zeit. Links: |
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