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Georges Pichard

Der französische Autor, Zeichner und Illustrator wurde am 17. Januar 1920 in Paris geboren, wo er auch am 7. Juni 2003 mit 83 Jahren verstarb. Georges Pichard hat mit seinen unzähligen Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten das Genre des (erotischen) Erwachsenencomic im 20. Jahrhundert maßgeblich und stilprägend beeinflusst.

Georges Pichard studierte an der l’École des Arts Appliqués in Paris und unterrichtete nach dem Krieg Grafik und angewandte Kunst an selbiger Hochschule. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Marcel Gotlib und Annie Goetzinger. Vor dem Krieg arbeitete er für einige Agenturen wie Drager oder Ullman als Werbegrafiker. Nach Kriegsende griff er als Freiberufler diese Tätigkeit zwar wieder auf, war aber bereits zeitlich mit der Produktion von Illustrationen und Comics mehr als eingebunden.

Pichard zeichnete für Magazine und Zeitschriften wie Librairie Hachette, Fou-Rire, Le Rire und La Veillée des chaumières - für letztere war er fast 30 Jahre als Illustrator tätig.

Sein Comicdebut gelang 1956 mit "Miss Mimi" für das Magazin La Semaine de Suzette. Im selbigen Magazin erschienen in Folge weitere Serien wie "Pervenche", "Claudine" oder "XT1 Satellite"; die Pichard auch unter dem Pseudonym Sébastien anfertigte.

1964 begegnete ihm sein später langjähriger Autorenkollege Jacques Lob, mit dem er zu Beginn Parodien auf Superheldencomics entwickelte, wie die Kultcomic-Serie "Ténébrax" für das Magazin Chouchou von Jean-Claude Forest (Barbarella) oder zwei Jahre später "Submerman" für das bekannte Magazin Pilote. Etliche Folgen von "Submerman", die zwischen 1969 und 1970 in Pilote Premiere hatten, wurden jedoch nie in Sammelalben zusammengefasst.

Einen ersten größeren Erfolg hatte das Duo Pichard und Lob mit dem recht frei interpretierten und mit futuristischen Elementen versehenen Homer-Stoff Ulysse. Das zur damaligen Zeit recht freizügige Werk entstand im Auftrag des Club Français du Livre und wurde zuerst nur in der italienischen Zeitschrift Linus veröffentlicht. 1969 wagte das französische Magazin Charlie den Abdruck und vier Jahre später war der Comic in der Fachzeitschrift Phènix zu finden (1). Dadurch bekam der Comic die intellektuellen Weihen und Verleger Pierre Lazareff veröffentlichte "Ulysse" in seiner Tageszeitung France Soir als Fortsetzungsgeschichte.

1967 war die Geburt der Reihe Blanche Epiphanie (auf deutsch "Brigitte", auf englisch "Candice", auf spanisch "Virginia"), die als Vorabdruck im V Magazin veröffentlicht wurde. Die Geschichte erzählt von einem jungen, unschuldigen Mädchen, das hilflos den Annäherungsversuchen des gemeinen Bankiers Adolphus und seiner sadistischen Mätresse Morena ausgesetzt ist. Pichard reihte hier geschickt ein Kitsch-Roman-Klischee an das nächste und überspitzte so die Handlung, um daraus eine herrlich unterhaltsame Parodie zu kreieren.

Die Serie erschien in France Soir und Métal Hurlant, sowie als Album in Frankreich unter anderem bei Èdition Serg, Èdition Humanoïdes Associés und Èdition Dominique Leroy. In den folgenden Jahren entstanden Fortsetzungen wie "La Croisiére infernale", Blache á New-York" oder "Le cavalier noir". Autor von "Blanche Epiphanie" war wieder Jacques Lob.

1970 entstand gemeinsam mit Autor Georges Wolinski die Figur Paulette, die in ihren Vorzügen an die junge Brigitte Bardot erinnert. Das teilweise erotische Werk erschien in Frankreich zuerst im Magazin Charlie Mensuel und ein Jahr später in Albenform bei Èdition du Square. Die Geschichte um die junge und reiche Erbin Paulette setzt sich - in mit unter sehr sprunghaften Erzählabschnitten - unter anderem mit den Themen der damaligen Zeit auseinander; wie dem Vietnam-Krieg, der französischen Politik, Arbeiterkämpfen sowie den Umsturz der Hippiebewegung. Die besondere Stärke der Abenteuer Paulettes liegt in Wolinskis ironisch-gekonnter Travestie trivialer Gattungen. (2)

Der 1986 in Frankreich erschienene Film Paulette, la pauvre petite milliardaire basiert auf der Geschichte von Wolinski.

Wie die meisten seiner Künstler-Kollegen, war auch Pichard huldvoller Meister der weiblichen Formen und Rundungen. Seine Figuren besitzen eine fast barocke Ästhetik, mit vollen Brüsten, ausladenden Hüften und prachtvollen Hinterteilen. Seine meist barfüssigen Heldinnen müssen sich oftmals der Kehrseite der Sexualität stellen und geraten in Versklavung, Unterwerfung und Folter.

Das zweiteilige Werk Marie-Gabrielle de Saint-Eutrope aus dem Jahr 1977 ist eine bildgewaltige Anklage gegen die im Namen der Religion verübten Verbrechen. Von der Ermordung der "Andersdenkenden", über das Ausleben ihres Hasses Frauen gegenüber (Folter und Verbrennungen während der Inquisition), bis hin zu den unsäglichen Leiden in vielen kirchlich geführten Einrichtungen (Heimen, Schulen, Erziehungs- und Besserungsanstalten), in denen das "Personal" ungehindert seinen sadistischen Neigungen frönen konnte. Ein Ansatz, der erschreckenderweise im Jahr 2010 immer noch recht aktuell ist.

Pichard dazu: (frei übersetzt) "Ich wollte sehen, wie weit wir schon gehen können. … Die aufkommenden Freiheiten ausloten; auch in Bezug auf die religiösen Bilder und Anspielungen. Es gibt viele Arten von kirchlichen Verboten und die meisten sind oft sexueller Natur. … Ja, meine Bilder sind voller Gewalt, oftmals schwer zu akzeptieren; doch ich finde sie korrespondieren hervorragend mit den religiösen Texten, die ich verwendete. Veröffentlichte Texte von dubiosen Würdenträgern des späten 18ten bis Anfang des 20sten Jahrhunderts sind oft ziemlich überraschend." (3)

Was die "120 Tage von Sodom" von Marquis de Sade für die Literatur war, ist "Marie-Gabrielle de Saint-Eutrope" für die Erwachsenen-Comic.

"Die Geschichte der O" (1975) von Guido Crepax und "Marie-Gabrielle de Saint-Eutrope" (1977) von Georges Pichard sind wohl die bedeutendsten und wegweisendsten Veröffentlichungen im Bereich "Comic für Erwachsene" ihrer Zeit, wenn nicht sogar bis heute.

Die Erstausgabe von Die Geschichte der O war sogar die teuerste, größte (im Folio-Format (Höhe 40-45 cm)) und aufwendigste Veröffentlichung (was Papier, Einband und Schuber betrifft) die es bei Comic-Alben je gab.

"Marie-Gabrielle de Saint-Eutrope" wurde in Frankreich ebenfalls zu einer Augenweide für Sammler und Fans. Glénat verlegte das Album in aufwendigem Leineneinband und Goldprägung. Eine kleine Sensation, wenn man den skandalösen Inhalt des Werkes bedenkt. Es wird von einem Bibliothekar berichtet, der fast entlassen wurde, weil er das Werk für seine Bibliothek orderte.

So ist es nicht verwunderlich, das in der noch recht (Comic-)prüden Zeit der 1970er und 1980er Jahre Pichards Werke in Frankreich, wie auch in Deutschland oftmals mit dem Gesetz in Konflikt kamen. Allerlei optische "Entgleisungen" und Obszönitäten wurden hierzulande meist als jugendgefährdend indiziert.

Auch in der Geschichte L´Usine (Die Fabrik) - die 1978 im Magazin Circus vorveröffentlicht, und ein Jahr später in zwei Alben von Glénat zusammengefasst wurde - beschäftigt sich Pichard wieder "mit der Qual nackter Frauen"; "legitimiert" wie bereits bei "Marie-Gabrielle" durch eine sozialkritische Handlung. In "L `Usine" werden diebische Frauen zwecks Resozialisierung in die Fabrik des bestohlenen Monsieur Melchior gesperrt.

Pichard hatte auch eine Schwäche für literarische Themen. Neben den Vorlagen La Comtesse rouge von Leopold von Sacher-Masoch, Germinal von Émile Zola, Les Sorcières de Thessalie von Lucius Apuleius und La religieuse von Denis Diderot, übertrug er auch "literarische" Figuren, wie Don Juan oder Carmen in die Comic-Dimension. Des Weiteren illustrierte er das berühmte Buch Kamasutra und Werke der Buchautoren Pierre Louÿs ("Trois filles de leur mère" (erschien seinerzeit als Luxus-Ausgabe)) und Gustave Flaubert ("Pierrot au Sérail").

Doch Pichard beließ es nicht bei einfachen Adaptionen der bestehenden Werke. Durch geschicktes Filtern und Transformieren der Texte und Handlungen, sowie Überhöhung und Veränderung entstand meist ein völlig neues Werk, ein "Pichard Werk". Oftmals abstruser und absurder in der Aussage, mit satirischen, komischen oder polemischen Akzenten versehen.

1987 veröffentlichte der Verlag Albin Michel von Pichard ein Sequel der bekannten Geschichte von Magnus Les 110 Pilules mit dem Titel "La Fleur du Lotus". 1988 kreierte Pichard die politisch-satirische Geschichte "Marlène et Jupiter", sowie "La Belle endormie" für das Yes Company Magazin J´ose. Letztere Geschichte wurde nach der Einstellung des Heftes leider nicht mehr beendet.

Gerade in den späteren Werken verstärkte sich Pichards Auseinandersetzung mit (sexueller) Dominanz und Unterwerfung, (scheinheiliger) Religion, BDSM-Praktiken, der männlichen wie weiblichen Begierde und versuchte mit immer stärkeren Tabubrüchen die Grenzen der Gesellschaft auszuloten.

In den 90er Jahren zeichnete Pichard etliches erotisches Material für die Edition CAP Magazine (IPM), wie zum Beispiel Bédé X und Bédé Adult. Darunter Titel wie "La Voie du repentir", "La Religieuse" oder "L'Enquêteuse".

Im zweibändigen Werk Madoline (1992/94) setzt Pichard die lüsterne Heldin in eine Welt, in der Frauen keine Rechte besitzen. Als Madolines Schwiegermutter keinen Erfolg erzielt, ihr mittels Züchtigung und Folter das schamlose Benehmen auszutreiben, schickt sie sie kurzerhand in eine staatliche Umerziehungseinrichtung. Trotz der vermeintlichen Gewalt, ist die Geschichte überaus lesenswert und unglaublich erotisch geworden, weil Pichard die Handlung mit seinem ihm eigenen sarkastisch, dunklen Humor und pointierten, politischen Texten raffiniert überhöht. In einer fast subversiven Art und Weise bringt Pichard den Leser dazu, durch seine unglaublich eindrucksvollen Bilder des menschlichen Verhaltens und der sexuellen Begierde, gleichzeitig entsetzt, amüsiert und erregt zu werden.

Madoline ist bis heute ein erotisches Meisterwerk das seinem Schöpfer, einem "wahren Meister der (erotischen) Graphic Novel", gerecht wird.

Der Zeichenstrich von Pichard unterlag im Laufe der Zeit natürlich etlichen Wandlungen. In seinen früheren Werken der 1960er/1970er Jahre waren die Figuren noch einfacher - meist in einem karikaturistisch überzeichneten, cartoonhaften Stil - gestaltet. Den typischen Pichard-Stil späterer Jahre - den unverwechselbaren "Look" seiner Figuren - konnte man jedoch bereits erkennen. Das Seiten-Layout war oftmals recht schwungvoll-verschlungen, mit viel Weißflächen und einfachen Strichen aufgebaut. Grautöne wurden meist mit gezeichneten (Punktier-)Mustern und Schraffierungen erzeugt. Eine Technik die Pichard vermehrt in den 1980er/1990er Jahren einsetzte. Sein Stil wurde dadurch strukturierter, komplexer und die Figuren bekamen mehr Tiefe und Details.

Pichard: "Mein Stil ist vielleicht unverwechselbar, hat aber viele Schwächen. Zu Anfang ist es ganz normal, das man sich inspirieren lässt von anderen. Ich aber - eitel wie kein Zweiter - bin davon immer zurückgewichen. Leider war mein Stil mittelmäßig. Dann habe ich nach und nach versucht, ihn mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln zu verbessern. Das war nicht leicht." (4)

Dieser schwarz/weiße "Grund"-Stil erinnert mit seiner akzentuierenden Schraffierung und Punktierung an Comickollegen wie Crepax, Corben oder Crumb. 
Gleichwohl ist Pichards Stil einzigartig und auf den ersten Blick wiedererkennbar. In erster Linie wohl durch seine markanten, robust, weiblichen Frauenfiguren mit ihren unverwechselbaren Gesichtern, ihrem starren Ausdruck und dem exzessiven Make-up, die ihnen ein stoisches, fast "teutonisches" Aussehen verleihen. Die theatralische Mimik und Körperhaltungen, der meisterliche Einsatz von Licht und Schatten, sowie die stimmigen Bildausschnitte und Seiten-Layouts verleihen den Werken von Pichard eine faszinierende, fesselnde Ästhetik, die an Bühnenstücke oder Opernaufführungen erinnern. 
So war Pichard mit seinem Zeichenstil geradezu prädestiniert die Oper Carmen in die Comicform zu versetzen. "Seine" leicht stoisch wirkende Hauptdarstellerin - kühl aber auch voller Leidenschaft - ist wohl eine der schönsten Interpretationen bis heute.

Etliche Werke Pichards wurden in späteren Wiederveröffentlichungen koloriert, was einigen Titeln nicht zum Vorteil gereichte.

Es ist ein wenig traurig das Georges Pichard, der Tausende von Comicseiten und Illustrationen anfertigte und unglaubliche Comicgeschichten schuf, nebenbei noch Professor von 1945 bis 1975 an der l’École des Arts Appliqués war und dort eine Vielzahl von heute bekannten Schülern und Talenten (Gotlib, Annie Goetzinger, Alain Bignon, Michel Rouge, David B., Joe G. Pinelli) (5) unterrichtete, heute nicht ausreichend gewürdigt wird.

Das Schaffenswerk von Pichard ist gewaltig und kann an dieser Stelle nur in Auszügen gelistet werden. Was die Albenveröffentlichungen in Frankreich (und Deutschland) betrifft, ist die nachfolgende Zusammenstellung jedoch eine der Umfangreichsten, die man im Internet finden kann. Die Anzahl an Cover, Illustrationen und Zeichnungen ist dagegen unüberschaubar. Wie bei etlichen anderen Künstlern seiner Zeit, wurden auch die Comicseiten von Pichard in diversen (Verlags-)Magazinen vorveröffentlicht. Ein Großteil des Materials schaffte es in eine spätere Albenzusammenfassung; jedoch längst nicht alles.

Alben-Veröffentlichungen (Frankreich) (6):
- Paulette 1 (1971, Èdition du Square)
- Paulette 2 (1972, Èdition du Square)
- Lolly-Strip (1972, Èdition Losfeld)
- Blanche Épiphanie 1 (1972, Èdition Serg)
- Ténébrax (1973, Èdition Serg)
- Paulette 3: Le Mariage de Paulette (1974, Èdition du Square)
- Ulysse 1 (1974, Èdition Dargaud)
- Ulysse 2 (1975, Èdition Dargaud)
- Paulette 4: Paulette en Amazonie (1975, Èdition du Square)
- Paulette 5: Ras-le-bol-ville (1975, Èdition du Square)
- Les Aventures de la James du Tiers Bond (1975, Èdition ABC)
- Blanche Épiphanie 2 (1976, Èdition du Fromage)
- Submerman (1976, Èdition Glénat)
- Paulette 6: Le Cirque des femmes (1976, Èdition du Square)
- Marie-Gabrielle de Saint-Eutrope
(1977, Èdition Glénat, Neuauflage 2009, Èdition Glénat)

- Blanche Épiphanie 3: La Croisière infernale
(1977, Èdition Humanoïdes Associés)
- Caroline Choléra 1 (1977, Èdition du Fromage)
- Caroline Choléra 2: Donnez-moi mon copain quotidien
(1978, Èdition du Fromage)
- Submerman 2: Les Peuples de la mer (1978, Èdition Glénat)
- Édouard / La Réserve (1978, Èdition du Square)
- Paulette (intégrale Band 1 und 2) (1978, Èdition Square)
(Sammelalben von je 3 Paulette-Alben)
- Submerman 3: Les Mémoires de Submerman
(1979, Èdition Dargaud, coll. 16/22)
- L'Usine 1 (1979, Èdition Glénat)
- L'Usine 2 (1980, Èdition Glénat)
- Blanche Épiphanie 4: Blanche à New York
(1980, Èdition Humanoïdes Associés)
- Les Manufacturées (1980, Èdition du Square)
- Ceux-là 1 und 2 (1980, Èdition du Square)
- Carmen (1981, Èdition Le Square / Albin Michel)
- Marie-Gabrielle en Orient (1981, Èdition Glénat)
- Bornéo Jo (1983, Èdition Dargaud)
- Bornéo Jo 2: La Pierre de passe (1984, Èdition Dargaud)
- Paulette 7 (1984, Èdition Dargaud)
- La Comtesse rouge (1985, Èdition Dominique Leroy)
- Les Sorcières de Thessalie (1985, Èdition Glénat)
- Les Sorcières de Thessalie 2 (1986, Èdition Glénat)
- Blanche Épiphanie 5: Le Cavalier noir
(1986, Èdition Dominique Leroy)
- La Fleur du Lotus (Les 110 pilules 2) (1986, Èdition Albin Michel)
- Marlène et Jupiter (1988, Yes Company)
- Les Exploits d'un Don Juan (1991, Èdition Albin Michel)
- Madoline 1 (1992, Èdition CAP)
- La Voie du repentir (1992, Èdition CAP)
- Madoline 2 (1994, Èdition Magic Strip/ Loempia)
- Germinal 1 (1994, Èdition Magic Strip/ Loempia)
- La Religieuse (1995, Èdition CAP)
- Germinal 2 (1996, Èdition CAP)
- L'Enquêteuse (1996)

Sekundärliteratur (Auswahl):
- Les Cahiers de la bd (Schtroumpf) Ausgabe 27 (ein französisches Magazin mit umfangreichen Details über Pichards Schaffenswerk)
- L'OEuvre érotique de G. Pichard (1979)(Das erotische Werk von G. Pichard (1982, Bahia))

Deutsche Alben-Veröffentlichungen (Auswahl):
- Paulette 1 und 2 (1980, Bahia)
- Caroline (1981, Volksverlag) (vereint Caroline Choléra 1+2)
- Die Fabrik (1981, Volksverlag) (vereint L'Usine 1+2)
- Brigitte (1982, Volksverlag) (vereint Blanche Épiphanie 1+2)
- Marie-Gabrielle de Saint-Eutrope – Teil 1 und 2 (1982, Edition Belrose)
- Marie-Gabrielle im Orient (1982, Edition Belrose)
- Brigitte – Die höllische Kreuzfahrt (Band 3)(1982, Volksverlag)
- Carmen (1982, Bahia; 1984, Heyne (in Farbe))
- Die Militaristen (1982, Bahia) (Ceux-lá 1+2)
- Brigitte in New York (Band 4)(1983, Volksverlag)
- Bornéo Jo (1983, Volksverlag)
- Bornéo Jo 2 (1984, Volksverlag)
- Germinal (1994, Bich Trading)
- Die Großtaten eines jungen Don Juan (1995, Edition Bikini)

Links:
- deutscher Wikipediaeintrag
- weiterführende Informationen (Covers/Veröffentlichungen)
- Eintrag bei Lambiek
- Weitere Bilder und Informationen im nonozeroblog

Quellenangaben:
(1) Sex im Comic, S.187, 1985
(2) Sex im Comic, S.188, 1985
(3) aus einem Interview für Ratatouille #3, 1986
(4) aus einem Interview für Pardon, 1976
(5) BDzoom.com
(6) ein großer und spezieller Dank für fundierte Informationen und Bibliografien geht an regdul

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