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Maka-Maka - Love, Sex and Communication Der Manga Maka-Maka erzählt von der Freundschaft und den sexuellen Abenteuern der Studentinnen Jun und Nene. Jun ist das fünfte und jüngste Kind einer typischen Familie aus der Mittelschicht und provozierte als Rebellin schon in sehr jungen Jahren. Ob nun mit der ersten Zigarette, oder den ersten sexuellen Erfahrungen. Sie liebt das ungezwungene, chaotische Künstlerleben. Von der Familie recht bald nicht mehr verstanden geht sie selbstsicher ihren eigenen Weg. Etwas anders verlief der bisherige Weg von Nene. Als Einzelkind einer wohlhabenden Familie wurde sie von klein auf verwöhnt und verhätschelt. Viele Freundinnen hat sie nicht; ist aber froh Jun zu kennen, die mit ihrer unabhängigen Art die "Kopfarbeit" für sie abnimmt. Daneben zeigt sie die gleiche Begeisterung für Klamotten wie Jun. In Maka-Maka bekommen die Figuren Raum um ihre Geschichten zu erzählen. Die sexuellen Begegnungen der Beiden sind statt sturem "Geschlechtsakt" eher gemeinsames Spiel und Spaß am Zusammensein. Für Jun und Nene gehören Sex, Freundschaft und die Kommunikation miteinander zusammen. So auch der "Untertitel" des Manga: "Sex, Leben und Kommunikation". Was wie ein typischer "Yuri"-Manga klingt ("Yuri" bezeichnet das Gegenstück von "Yaoi". In "Yuri"-Manga geht es um Frauen/Mädchen und ihre lesbischen Gefühle zueinander. Im Westen wird meist auch der Begriff "Shōjo Ai " verwendet, der die etwas freizügigere Variation von Yuri kennzeichnen soll), ist wohl eines der besten Vertreter für unglaublich gute erotische Manga-Literatur aus Japan. Der zweiteilige Manga schaffte es um die ganze Welt. In Italien wurde Maka-Maka von Free Books veröffentlicht. Eine französische Übersetzung verlegte Editions Delcourt 2008. Media Blasters hat 2008/2009 endlich für eine offizielle englische Übersetzung gesorgt. Die zwei Ausgaben sind erstaunlich groß (18 x 27 cm), vierfarbig und mit jeweils einem Poster ausgestattet. Autor und Zeichner Torajiro Kishi ist mit seinem zweibändigen Werk aus den Jahren 2003 und 2005 ein wahres Schmuckstück erotischer Comickunst gelungen. Maka-Maka erzählt eine zärtliche Liebesgeschichte ohne typische "Lesben"- und "Sex"-Klischees und vermittelt ein gewisses "Wohlgefühl" beim durchlesen der Seiten. Maka-Maka verzichtet vollständig auf explizite sexuelle Detailaufnahmen und irgendwie vermisst man sie auch nicht. Hinzu kommt eine rundum gelungene optische Präsentation, die schöner eigentlich nicht sein kann. Die Zeichnungen haben nicht den "typischen Manga-Style" und kommen sehr "westlich" rüber. Ungewöhnlich für eine japanische Veröffentlichung: Maka-Maka ist durchgehend in Farbe publiziert worden. Das Autor und Zeichner Torajiro Kishi auch andere Hentai-Variationen beherrscht, zeigen weitere Werke von ihm. Der Manga Colorful diente sogar als Vorlage für einen gleichnamigen Anime. Darin wird optisch sehr experimentell die klischeehafte Hentaiwelt zitiert; mit zwei pupertär agierenden Jugendlichen, die auf der Suche nach dem nächsten Mädchenhöschen sind und bei Erfolg auch gleich die typischen körperlichen Symptome zeigen: Blutarmut im Gehirn, Nasenbluten und starker Speichelfluss aus den Mundwinkeln. Für Maka-Maka selbst möchte man sich eine baldige Umsetzung als Anime wünschen. Maka-Maka ist romantisch, zärtlich, inhaltlich interessant, kurzweilig, erotisch, frech und "kinky". Es macht einfach Spaß die Bände durchzulesen, da die Geschichte und ihre Charaktere sympatisch herüberkommen, und man fast neidisch wird auf die "wunderbare Kommunikation" der Beiden. Weitere Manga: |
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