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Kevin Taylor

 

Bemerkenswert und unglaublich erotisch sind die Arbeiten des amerikanischen Künstlers Kevin Taylor. Der in Harlem, New York geborene Autor und Zeichner ist eines der führenden Talente der internationalen X-Comic Szene.

 

Sein überragender und markanter Haupt-Charakter ist "Girl". Ein wildes, lateinamerikanisches Mädchen, das in Taylor Comics und Illustrationen bevorzugt auftaucht. Doch nicht nur Girl ist wohlproportioniert. Auch Taylors männliche Darsteller weisen einen erheblichen "Längenvorteil" gegenüber der Wirklichkeit auf.


Auf die Frage angesprochen, warum die männlichen Penisse in seinen Comics so groß und lang sind, weiß Taylor zu antworten: "In den meisten SexComics werden Frauen mit großen Brüsten dargestellt, weil die Comics meist von Männern für Männer gemacht werden. Wenn man nun die Geschlechtsmerkmale der gezeichneten männlichen Charakter ebenfalls "vergrößert", wird man leicht in eine "schwule" Schublade gesteckt. Wenn Du Frauen zeichnest mit großen Attributen - Kein Problem für die Männer. Doch Männer, ohne sich das einzugestehen, sehen ebenfalls gerne lange und große Dinger..."

 

Taylors Comic - lang wie kurz - quellen förmlich über an Sex. Die Aufhängergeschichte drumherum ist dabei durchaus immer kurzweilig und in den "Girl"-Albem auch mal länger und ausführlicher. Doch eigentlich geht es nur um Sex, Sex und nochmals Sex. Und das deutlich, schwitzend, in allen Positionen, "überschwenglich"; kurz: einfach geil!

 

Einen kleinen "Schönheitsfehler" haben einige Comicgeschichten. Alle männlichen Charaktere in Taylors Geschichten haben einen südamerikanischen Einschlag. Den "schönen" südländischen Superlovern mit ihren riesigen natürlichen "Dingern", stehen "häßliche" hellhäutige Protagonisten mit ihren künstlich aufgepumpten Schwänzen gegenüber. Ein unterschwelliger Rassismus oder Sexismus?

 

So auch im Alben "Jill - part time lover". In diesem sonst großartigen Album zeigt Taylor das sexuell aufgeweckte Mädchen Jill und ihre erotischen Abenteuer in der Großstadt. Für Geldgaben ist Jill nur zu gerne bereit potente hübsche Südamerikaner oder hässliche "Whiteguys" zu "unterhalten". Wenn man hier von Rassismus sprechen will, dann ist er von Taylor nur als humoristisch gezeichneter Scherz integriert worden. Der Geschichte selbst ist irgendein "ismus" nicht anzumerken.

 

Neben etlichen Kurzgeschichten für diverse Magazine, ist Taylors längste Geschichte der Epos von "Girl". Girl, die Gastgeberin einer erotischen Abendunterhaltungsshow im Privatfernsehen, hat für ihren Erfolg ihre Seele dem Teufel verkauft. Als dieser seine Belohnung verlangt, kommen ihr ein paar Engel zu Hilfe. Doch das Böse gibt nicht auf und umgarnt Girls Schwester und Mutter...

 

Mittlerweile hat Taylor schon einen reichen Fundus an Veröffentlichungen vorzuweisen. Dabei schwankt seine zeichnerische Qualität zwischen recht schlechten Frühwerken und neueren "Spitzenleistungen". Selbst Taylor sieht dieses Problem und versucht in Neuauflagen alte Sachen komplett neu zu überarbeiten.

 

Vor allem ist Taylor ein begabter Illustrator und hat schon zahlreiche Szene-Magazin-Covers verschönert. Die besten Illustrationen sind in Sammel-Alben zusammengefasst worden.

 

Seine neueren Farbcomics (die älteren Sachen sind nur schwarz/weiß) und Illustrationen lassen erahnen, wie gut dieser Mann noch werden kann.

 

Ein sehr guter Einstieg in die Welt von Kevin Taylor bietet seine ureigenste Website BlackLaceStudios.

 

Seine Alben-Veröffentlichungen sind hier teilweise zu erkunden.

Veröffentlichungen (Auswahl):
- Bedroom Bop
- Between The Lines
- Body Heat
- Boy Blue and Marty
- Carmen's Cousins
- Fang (Heft 1-3)
- Fang Testament
- Foreplay
- Freak
- Girl
- Girl second Coming
- Jill - Party Girl /Jill - Part Time Lover
- Part Of the Team
- Rule of Darkness
- Smoking in the boys room
- Team Zodiac

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